Brechtmann Rechtsanwälte

Familienrecht

Das Familienrecht regelt die Rechtsbeziehung zwischen miteinander verwandten oder verheirateten Personen. Insbesondere umfasst es die Gebiete der Scheidung, des Unterhalts für Kinder, des Unterhalts für den Ehegatten, den Ausgleich des in einer Ehe erworbenen Vermögens und die Verteilung des Hausrats nach der Scheidung, das elterliche Sorgerecht über Kinder, das Umgangsrecht, die Vaterschaftsfeststellung, den Namen der Kinder, die Trennung und – außerhalb der Kleinfamilie – auch Unterhaltsverpflichtungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern und Großeltern und Enkelkindern. Zum Familienrecht gehört auch das Recht der Lebenspartnerschaften.

Anwaltliche Beratung ist besonders auf dem Gebiet des Familienrechtes von Anfang an sinnvoll, da nur umfassende Regelungen die Gewährleistung bieten, im Falle eines Falles die eigenen Rechte so gut wie möglich sichern und durchzusetzen zu können. Mit anwaltlicher Hilfe lässt sich so die Gefahr einer oft sehr emotionalen und belastenden Auseinandersetzung vermeiden.

Wir beraten Sie sachlich und kompetent in allen erdenklichen Fragen des Familienrechts, informieren über die Inhalte eines Ehevertrages oder Patientenverfügung, begleiten Sie durch Trennung und Scheidung, regeln Unterhaltsangelegenheiten und vertreten Sie in Streitigkeiten um Umgangs- und Sorgerecht für Ihr Kind.

Neues Unterhaltsrecht
Besonderer Beratungsbedarf besteht seit der Einführung des neuen Unterhaltsrechts Anfang des Jahres 2008 auf dem Gebiet des Ehegattenunterhalts nach der Scheidung. Mit dem neuen Unterhaltsrecht wurden erstmals die unverheirateten den verheirateten Unterhaltsberechtigten gleichgestellt. Für alle gleich gilt jetzt, dass sie laut Gesetz mindestens 3 Jahre ab Geburt des Kindes Anspruch auf Betreuungsunterhalt durch den anderen Elternteil haben. Danach kommt der Grundsatz der Eigenverantwortung zum Tragen, was bedeutet, dass auch der betreuende Elternteil eine Vollzeittätigkeit annehmen muss, um seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn eine geeignete Möglichkeit der Kinderbetreuung zur Verfügung steht. Eine Verlängerung des Unterhaltsanspruches ist aber denkbar, wenn eine ausreichende Betreuung für das Kind nicht gegeben ist. Auch nach der Neuregelung soll dann weiterhin die Möglichkeit bestehen, einen gestuften Übergang von der Vollzeitbetreuung zur Vollzeittätigkeit zu ermöglichen. Da es hier aber immer auf die Bedingungen des konkreten Einzelfalls ankommt, ist eine genaue Prüfung Ihrer Situation erforderlich. Lassen Sie sich rechtzeitig beraten.